Digitales Röntgen
Digitales Röntgen wird in der Zahnmedizin zur Diagnose
und zur Verlaufskontrolle vorgenommen. Besonders bei Karies kann digitales
Röntgen erkrankte Stellen sichtbar machen, die bei normaler Betrachtung
im Mund noch nicht erkennbar sind. Auch z.B. vor Behandlung der Parodontitis
, bei einer Wurzelbehandlung, beim Einsetzen von Kronen oder dem Ziehen
von Zähnen kann das Anfertigen einer Röntgenaufnahme eine wertvolle
Hilfestellung geben. Es kann ein digitales Röntgen von einzelnen Zähnen
und begrenzten Kieferbereichen, aber auch eine umfassende, so genannte
Panoramaaufnahme angefertigt werden.
Diese Technik benötigt nur einen Bruchteil der konventionellen Strahlendosis,
kommt ohne Filme, Entwicklermaschinen und giftige Chemikalien aus -
und bietet wesentlich detailreichere, zuverlässigere Aufnahmen.
Die Zeit, in der Patienten mit schweren Schutzmanschetten auf den Schultern
und sperrigen Filmtafeln im Mund zum Röntgen antreten mussten, könnte
bald vorbei sein. Ein kleiner Sensor, der den klassischen Film ersetzt,
wird an die betreffende Stelle gehalten, und nach wenigen Sekunden können
Arzt und Patient das Bild auf dem Monitor betrachten. Aufschlussreicher
und damit sicherer, als das bei konventionellen Aufnahmen bisher möglich
war. Der Sensor reagiert extrem empfindlich auf Röntgenstrahlung, weshalb
nur rund 20% der bisherigen Strahlung benötigt werden.